Entstehung von ADHS

Genese/Ätiologie

Multifaktorielle Genese

"Ätiopathogenetisch wird eine multifaktoriell durch komplexe Gen x Umwelt-Interaktionen bedingte morphologisch-funktionelle Entwicklungsstörung des Gehirns diskutiert.
Pathophysiologisch steht eine Dysregulation verschiedener Neurotransmittersysteme und neuronaler Regelkreise im Vordergrund, die die sich in molekulargenetischer Variabilität, neuropsychologisch-psychophysiologisch objektivierbaren Parametern und strukturell-funktioneller Bildgebung reflektiert."
(Renner et al. 2008)

Genetische Disposition
+
Exogene Faktoren
+
Psychosoziale Faktoren

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(inzwischen auch messbaren)
veränderten Funktionsweisen im Gehirn

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Symptomatik

Genetische Prädisposition

Familien-, Zwillings- und Adoptionsstudien

Molekularbiologische Befunde

» mehrere verschiedene Gene beteiligt

z.B. Assoziationen zwischen ADHS und Genen, die als Modulatoren der dopaminergen Signalwege wirken:

Exogene und psychosoziale Faktoren

Neuroanatomische Befunde

Größe der zerebralen Hemisphären um 8% vermindert

Volumenminderung:

Frontallappen rechts 5%
Basalganglien 6%
Cerebellum 12%

Links-Rechts-Asymmetrie geringer ausgeprägt

Neurophysiologische Befunde

Funktionelle Bildgebung/SPECT

Darstellung von Dopamintransportern im Striatum


Pathophysiologische Erklärungsmodelle

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ADHS bei Erwachsenen, Informationswebseite für Ärzte und Betroffene
www.adhs.org | by Dr. med. Olaf Ballaschke